Dominion: Empires - Neue, thematische Strategien
"Dominion: Empires" ist eine Erweiterung für "Dominion" und erweitert das Deckbauspiel für 2-4 Personen um eine Schulden-Mechanik, neue thematische Aktions- und Punkte-Karten, gemischte Kartenstapel sowie neue Möglichkeiten, Siegpunkte zu erhalten.

Autor: Donald X. Vaccarino
Illustrationen: Brian Brinlee, Matthias Catrein, Elisa Cella …
Verlag: Rio Grande Games
"Eine Schachtel Dominion ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt."
Zumindest dann nicht, wenn man einfach die Packung aufmacht, das erste vorgeschlagene Setup auslegt und anfängt, zu spielen. Dazu sollten wir uns aber die neuen Regeln durchlesen, denn in jeder Erweiterung finden sich immer wieder neue Mechaniken.
Was mir in "Empires" sehr gut gefallen hat, sind die thematischen Karten. So bringt uns das Wagenrennen einen guten Vorteil, aber vor allem dann, wenn wir es gewinnen. So vergleichen wir die oberste Karte unseres Stapels mit der unserer Nachbarin. Ist der Wert unserer Karte höher, erhalten wir einen zusätzlichen Bonus. Der Legionär greift nur an, wenn wir auch ein Gold auf der Hand haben. Der Bauernmarkt floriert vor allem dann, wenn viele Personen ihn nutzen, und Gladiatoren sterben, wenn wir sie einsetzen. Es gibt hier viele tolle Beispiele für interaktive Karten.
Dann kommen mit den Landmarken neue Karten ins Spiel, die am Spielende zusätzliche Siegpunkte ausschütten. Generell können wir durch einige Karten schon während des Spiels Siegpunkte erhalten, die vor uns ausliegen.
Einige Karten können gekauft werden, ohne dass wir die Mittel dafür haben. Dafür nehmen wir Schulden auf. Auch Ereignisse haben diese Mechanik. So können wir uns früh im Spiel gewisse Boni schaffen, deren Kosten wir aber erst zurückzahlen müssen, bevor wir wieder kaufen dürfen.
Zudem gibt es nun geteilte Kartenstapel. So müssen wir erst die oberen Karten kaufen, um uns die unteren freizuspielen. Diese Mechanik ist ebenfalls recht thematisch, da die Karten aufeinander aufbauen. Erst müssen wir die "Siedler" in unser Reich aufnehmen, damit sie "emsige Dörfer" gründen. Die immer teurer werdenden Schlösser können bei Spielende auch noch viele Punkte ausschütten.
Es steckt viel drin in "Dominion: Empires". Dabei wird es nicht allzu komplex. Trotzdem bietet diese Erweiterung tolle Variationen und fantasievolle Karten. Die Möglichkeit, auf andere Weise Siegpunkte zu erhalten, eröffnet völlig neue Strategien.
Quelle:
Instagram (pruem_spielt)
Tags: Deckbauspiel



