Erster Ersteindruck zu QUARZ – Fight for the Crystal Idol
Bei dem hier vorgestellten Spiel handelt es sich um einen Prototypen. Das Material ist noch nicht final. Am Anfang war der Kristall. Nun ist er die Mitte eines Ereignisses, in dem wunderliche Wesen ihre eigene Erschaffung feiern. Im Zentrum des Spielplans befindet sich das Objekt der Begierde, das bei diesem „Capture the Flag“-Spiel erobert werden muss.

„QUARZ“ von Till5AM ist für 2 bis 4 Spieler und das Basisspiel soll Q1 2026 ausgeliefert werden. Alles was noch zum All-In-Pledge gehört soll es dann zur Spiel 2026 geben.
Der Spielplan besteht aus modularen Teilen und wird jede Partie neu zusammengesetzt. Alle wählen sich mehrere Charaktere aus und stellen die zugehörigen Miniaturen auf die Ecken des Spielfeldes. Jeder Charakter bringt noch ein Deck mit eigenen Karten mit, von denen eine Hand gezogen wird.

Die Zugreihenfolge wird mit Initiativekarten bestimmt. Wer dran ist hat zwei Aktionen und kann diese ausgeben, um sich zu bewegen, Karten zu spielen, anzugreifen oder Karten aufzufressen, um bessere Fähigkeiten freizuschalten. Aktionen kosten Energie. Ist keine Energie mehr da ist ein Charakter K.O.
Der Spielplan hält noch Schreine bereit, bei denen Karten gekauft und Siegpunkte generiert werden können. Ebenfalls gibt es unpassierbares Gelände und später im Spiel vielleicht auch Trampoline.

Ziel ist es den Kristall in der Mitte zu erobern und zurück zum eigenen Startfeld zu bringen. Sollte das nicht passieren, gewinnt wer die meisten Siegpunkte hat. Es beginnt schnell ein Hauen und Stechen um das Objekt der Begierde.
Erster Eindruck
Wir haben nur eine verkürzte Proberunde gespielt, aber dennoch hat es eine Spielerin geschafft den Kristall nach Hause zu bringen und hat dafür auch Applaus geerntet. Denn für gewöhnlich soll es wohl etwas länger dauern, obwohl es bei uns auch schon eine Rangelei gab.
Der Einstieg war recht einfach. Alles ist schön groß. Die Charaktertafeln, der Spielplan und die Miniaturen sind alle etwas größer als gewohnt und machen ordentlich Eindruck und sorgen für einen guten Überblick.

Etwas ins Stocken kam ich bei den ganzen Kartenfähigkeiten. Da gab es immer eine große Auswahl und teilweise auch eine Auswahl auf einer Karte und diese dann mit Text. Fokussiert wurde sich dann bei allen Teilnehmern doch oft auf die Basisaktionen.
Diese haben aber für genügend Interaktion und Unterhaltung gesorgt. Ebenso wie die Charaktere. Ich hatte einen Taschenrechner-Panzer und ein Glibber Alien in einer Mülltonne. Bei den anderen am Tisch sah es ähnlich verrückt aus. Das Spiel erhebt keinen Anspruch auf Ernsthaftigkeit.

Genau deshalb tut der Kampf auch nicht so weh. Es ist einfach ein lustiges Geschiebe, Geschubse und Geschieße.
Wer auf starke Interaktion steht und sich vom Thema angezogen fühlt, sollte hier einmal ein Auge drauf werfen.
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