"Die Tavernen im Tiefen Thal" ist ein Würfel-Draft- und Platzierungs-Spiel mit Deckbau für 2–4 Personen ab 10 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 60 Minuten, in dem wir eine Taverne führen, diese ausbauen und dabei Gäste bedienen.

Ein schlechter Start im Tiefen Thal - Wenn der erste Eindruck den Spielspaß trüben kann

"Die Tavernen im Tiefen Thal" ist ein Würfel-Draft- und Platzierungs-Spiel mit Deckbau für 2–4 Personen ab 10 Jahren mit einer Spieldauer von etwa 60 Minuten, in dem wir eine Taverne führen, diese ausbauen und dabei Gäste bedienen.

 

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Autor: Wolfgang Warsch
Illustrationen: Dennis Lohausen
Verlag: Schmidt Spiele

Manchmal stellt sich mir die Frage:
"Wie kann mir ein Spiel schon in den ersten 2 Runden so die Stimmung verderben?"
Die ursprüngliche Ausdrucksweise war etwas unangebracht, aber mir ist nun eine blumigere Umschreibung eingefallen. Dabei ist das Spiel sicher nicht schlecht, allerdings hat es mir gleich am Anfang den Spaß verdorben.

Zu Spielbeginn puzzeln wir unsere Taverne aus mehreren Räumen zusammen, die wir während des Spiels verbessern können. Außerdem erhalten alle das gleiche Deck, bestehend aus 10 Karten. Darin befinden sich unsere Gäste und einige Vorteile, wie ein Lieferant, der uns ein Bier liefert, ohne dass wir einen Würfel dafür platzieren müssen.
Der Kern des Spiels ist die Würfelplatzierung. Zu Beginn der Runde decken wir von unserem Deck Gäste auf, bis alle unsere Tische besetzt sind. Hier kann es sein, dass wir einfach 3 einfache Gäste ziehen oder direkt die 3 Karten, die uns Boni geben. Diese werden zusätzlich zu den Gästen ausgelegt. So starten einige Personen mit einem fetten Vorteil, während andere erst mal eine Runde sparen müssen.
20250129 204952 BSNDann werden Würfel geworfen. Aufgedeckte Bedingungen geben uns zusätzliche, persönliche Würfel. Von den weißen Würfeln suchen wir einen aus und geben die anderen weiter. Dabei betrachten wir unsere Gäste, welche eine spezielle Augenzahl benötigen, um Geld abzuwerfen. Sind alle Würfel gedraftet, platzieren wir die Würfel. Haben wir keine passenden Würfel erhalten, gucken wir in die Röhre und unsere Gäste ziehen ohne zu bezahlen von dannen.
So arbeitet das Spiel mit zwei Glücksfaktoren. Den gezogenen Karten und den Würfeln. Haben wir zu Spielbeginn Glück, können wir mit unserer Taverne durchstarten. Denn viel Bier lockt Kunden an und Geld verschafft uns Karten, die unseren Spielzug verbessern.
Diese Karten kommen direkt auf unser Zugdeck und somit direkt in der nächsten Runde zum Zug, sodass die Personen, die in der ersten Runde Glück hatten, einen sicheren, dauerhaften Vorsprung erhalten, denn die nächste Runde wird für sie ebenfalls gut. So kann schnell ein Ungleichgewicht entstehen, welches vom Spiel nicht austariert, sondern gefördert wird.
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Im Spiel enthalten sind noch einige Module, die uns bedeutend mehr Möglichkeiten im eigenen Zug geben. Zum Kennenlernen haben wir aber nur die einfache Grundversion gespielt. Vielleicht können diese Module das Spiel für mich retten. Allerdings wird es mir schwerfallen, "Die Tavernen im Tiefen Thal" nochmal aufzusuchen.

Hier findet ihr den Test von Daniel und auch die 2. Meinung dazu von Sven, die das Spiel weitaus besser aufgenommen haben als ich. Also hat mich das Spiel vielleicht einfach nur auf dem falschen Fuß erwischt. 

Quellen:
Instagram (pruem_spielt)

Tags: Deckbau, Draften, Würfel draften, Die Tavernen im Tiefen Thal

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