Da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein – Ersteindruck dieser luftigen Semi-Neuheit von Board Game Circus

Da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein – Ersteindruck dieser luftigen Semi-Neuheit von Board Game Circus

Strange World Above the Clouds“ ist ein Karten-Legespiel, das schon im Juli bei Board Game Circus erschienen ist, aber immer noch neu genug ist, um auf der Messe die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – unter anderem meine. Ihr taucht ein in eine wundersame Welt über den Wolken (der Spieltitel fällt hier nicht weit vom Themenbaum). Entwickelt wurde das Spiel von Florian Grenier und illustriert von Valériane Holley. Es richtet sich an 1-4 Spielende ab 10 Jahren.

 

 

Darum geht es in dem Spiel

In „Strange World Above the Clouds“ gestaltet ihr die Welt nach euren Vorstellungen. Hierfür legt ihr euch ein Raster aus 4x4 Karten.

 

In jeder Runde draftet ihr 3 Karten, die anschließend waagerecht oder senkrecht angrenzend an die Karten in eurer Auslage angelegt werden. Ziel ist nun, möglichst clevere Kombinationen zu puzzeln, um damit viele Punkte zu sammeln.

Es gibt unterschiedliche Landschaftstypen, die jeweils eigene Regeln und Wertungsbedingungen mit sich bringen. So erhältst du zum Beispiel 1 Punkt für jeden Berg innerhalb des größten Clusters aneinandergrenzender Berge, der Wald gibt Punkte für unterschiedliche Tiere, die auf Karten in deiner Welt abgebildet sind, usw.

Städte bringen Extrapunkte und durch gutes Kombinieren können Portale entstehen, die sofort einen „Reisenden“ in eurer Welt einziehen lassen, der auch noch mal mit eigenen Möglichkeiten kommt, Punkte zu sammeln. Aber Achtung, wenn du eine Karte nicht regelkonform legen kannst, erscheint ein Weltenfresser, der natürlich keine Punkte bringt und euch eure Wertung verhageln kann.

 

Habt ihr eure Raster vollständig befüllt, folgt die Endwertung und wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Strange World

Der Solo-Modus ändert an den Regeln grundsätzlich nichts, nur der Weg, wie ihr an eure Karten kommt, ändert sich. Hier habt ihr Stapel aus je 3 Karten (1 offen, 2 verdeckt) und müsst euch jede Runde entscheiden, welchen Stapel ihr legen möchtet. Hier müsst ihr dann die offene Karte zuerst legen, bevor ihr die beiden anderen Karten anschauen dürft. Das soll den Drafting-Mechanismus simulieren.

 

Mein Ersteindruck

Anspielen konnte ich das Spiel leider nicht auf der Messe (so viele Spiele und so wenig Zeit – wer kennt´s?), aber im Nachgang konnte ich „Strange World above the Clouds“ zu Hause antesten. Sowohl zu zweit als auch solo spielt es sich richtig gut. Unter den Legespielen würde ich es eher auf der solitären Seite verorten. Zwar will man beim Draften auch die Auslagen der anderen Spieler mitdenken und auch bei den Städten und den Reisenden will man nicht der oder die letzte sein, die hier abstaubt, aber viel mehr Interaktion gibt es nicht. Das hat wiederum den Vorteil, dass mir im Solomodus nichts gefehlt hat.

 

Auch bei der Größe gibt es von mir Pluspunkte. Die kleine Box spart nicht nur Platz im Spielregal, sondern ist auch leicht verstaut und in den Urlaub oder auf Spieleabende mitgenommen. Wer Legespiele mit Drafting mag, für den könnte „Strange World above the Clouds“ sicher interessant sein.

 

Board Game Circus

BGG

Tags: Legespiel, Drafting, 1-4 Personen, Spiel25

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