EXIT ADVENTSKALENDER - Tagebuch 2025 (Kosmos)
Die EXIT Adventskalender Saison ist wieder eröffnet. Nachdem wir Jahr für Jahr sehen, dass Menschen die Tagebücher der älteren Kalender zur Adventszeit lesen, werde ich in den nächsten 24 Tagen endlich mal wieder berichten, wie die Rätsel am Ende zu lösen sind.
Wer mit einsteigen will, sollte im Fachhandel, Spielgeschäften oder online Ausschau halten und kann sich vielleicht noch ein Exemplar sichern.

Die Hintergrundgeschichte 2025
Im Exit-Adventskalender begleiten die Spielenden eine namenlose Wanderperson, die dem weihnachtlichen Trubel entfliehen will. Statt Plätzchen, Kaufhausmusik und Geschenkestress wählt sie den einsamen Weg in den Schwarzen Wald. Auf einer abgelegenen Lichtung schlägt sie ein Lager auf – bis ein greller Knall den Wald in rot-goldenes Licht taucht. Innerhalb von Sekunden liegt alles unter Schnee, Weihnachtskugeln hängen in den Ästen und die Hauptfigur stellt erschrocken fest, dass ihr ganzer Körper von grünem Fell überzogen ist. Die Verwandlung scheint mit dem mysteriösen Ereignis aus den Tiefen des Waldes zusammenzuhängen, dem sie sich im Verlauf des Kalenders stellen muss. Was wartet nun auf uns?
Tag 1
Der 1. Dezember setzt genau hier an: Noch vor Tagesanbruch sitzt die Figur am beinahe heruntergebrannten Lagerfeuer, während die Bäume am Rand der Lichtung mühsam im Morgengrauen erkennbar werden. Beim Griff in den Rucksack ist der Müsliriegel plötzlich eine rot-weiß gestreifte Zuckerstange – ein weiteres Zeichen der Verzauberung. Aus der Ferne ertönt Glockenläuten und schwere Schritte im Laub, kurz darauf tritt ein sprechendes „Rentier“ mit roter Nase aus dem Wald, das sich beleidigt als einfaches Reh zu erkennen gibt und ebenso schnell wieder verschwindet. Zurück bleibt die Hauptfigur allein am Feuer, blickt lange in die Flammen und überlegt, wie es weitergeht – an dieser Stelle öffnet sich Türchen 1 und der Kalender leitet zum ersten Rätsel über.
Wir öffnen das erste Türchen und dahinter befindet sich ein Feuer und ein Karte. Nach einigem Grübeln entdecke ich im Feuer ein erstes Symbol, dass mich an eins der Wörter erinnert, dass im Text zuvor hervorgehoben wurde: es ist ein Schlitten. Etwas später erkenne ich das zweite Symbol, einen Stiefel. Das dritte Symbol ist hingegen kniffeliger. Eine Stelle ist auffällig, aber ich erkenne nichts darin. Erst nach einigen weiteren Minuten und dem Drehen des Kalenders erkenne ich ein Lebkuchenmann. Nachdem ich die Zahlen nun sortiert habe, wie auf der Karte angewiesen, bekomme ich den Code 493 heraus, der zweite Tag kann kommen!
Bilder des Rätsels
Tag 2
Am 2. Dezember ist es hell genug, um das Lager zu verlassen. Die Hauptfigur löscht das Feuer, schultert den Rucksack und bricht in die Richtung auf, in der am Vorabend die Flammen leuchteten. Schon nach kurzer Strecke sind merkwürdige, helle Stimmen zu hören. Vorsichtig nähert sich die Figur und entdeckt einen Stapel Baumstämme, um den zahlreiche winzige Wesen mit bunt leuchtenden Hinterteilen herumschwirren. Es handelt sich um Glühwürmchen, die über ihre nun farbigen Hinterteile diskutieren und verraten, dass sie erst seit gestern so aussehen – vorher waren sie ganz normale Glühwürmchen. Die Verwandlung führen sie auf ein „riskantes Experiment“ zurück, offenbar von jemandem, der schon früher für ungewöhnliche Ereignisse verantwortlich war.
Das Rätsel forderte mich heute. Erst wusste ich nicht so recht, was ich machen soll. Da bemerkte ich, dass ich üblicherweise keine Exit Spiele löse und mich erst „reinfuxen“ musste. Das weckte den Ehrgeiz in mir. Glühwürmchen und Holzstapel, lieferten mir nach dem wer weiß wievielten Ansatz endlich ein Lösung. Ein wenig stolz war ich schon, dass ich dem Holzstapel den Code 089 entlocken konnte. Morgen geht es weiter!
Bilder des Rätsels

