Neuer Titel von Hype-Designer der SPIEL’25 noch wenige Tage auf Kickstarter.
Rodrigo Esper hatte mit Jisogi: Anime Studio Tycoon einen der Überraschungshypetitel der SPIEL’25. Jeden Tag war das Kontingent schon kurz nach Öffnung der Messe ausverkauft und es bildeten sich lange Schlangen bei ihm am Stand. Eigentlich war er aber hauptsächlich für sein neuestes Game auf der Messe, welches noch kurze Zeit auf Kickstarter läuft. Das Spiel lässt sich in 60 bis 120 Minuten spielen und richtet sich an 1 bis 5 Spieler. Ich hatte die Möglichkeit, dieses Spiel mit dem Titel Eldertide: A Thousand Light anzuspielen und schildere euch im Folgenden meinen ersten Eindruck dazu.
Über das Spiel
Eldertide: A Thousand Lights ist das erste Spiel einer epischen Trilogie, das in einer gemeinsamen Welt spielt und eine zusammenhängende Geschichte erzählt.
In diesem Teil übernehmen die Spieler die Kontrolle über eines von fünf Adelshäusern einer alten Seefahrernation, die nach Jahren des Chaos versucht, ihre Heimat zurückzuerobern. Ein gewaltiger, übernatürlicher Sturm hat das Inselreich jahrzehntelang verwüstet. Nun brechen die Häuser mit mächtigen Schiffen auf, um die verlorenen Leuchttürme der Ahnen wieder zu errichten und das Gleichgewicht zwischen Land und Meer wiederherzustellen.
Eldertide: A Thousand Lights ist ein PickUp-and-Deliver-Spiel mit Elementen von Wirtschaft und Aufbau. Die Spieler segeln mit ihren Schiffen von Hafen zu Hafen, sammeln Ressourcen und entscheiden, ob sie diese für Punkte verkaufen oder in den Ausbau ihrer Außenposten investieren. Durch kluge Investitionen entstehen mächtige Effekte, die vor allem im späteren Spielverlauf entscheidend sind. Der alles beherrschende Sturm verändert das Spielfeld ständig, zerstört Häfen und bedroht Schiffe, was jede Partie zu einer neuen Herausforderung macht. Nur wer seine Routen clever plant, Ressourcen geschickt einsetzt und Risiken richtig einschätzt, kann das Meer zurückerobern.
Mein erster Eindruck
Ein modularer Spielaufbau, Acryl-Standees und Tableau-Building haben mich direkt in den Bann des Spiels gezogen. Getoppt wird das alles nur noch von dem genialen Aktionsauswahlmechanismus. Über ein Rad wählen wir im geheimen eine Zahl zwischen 1 und 8. Diese bestimmt im weiteren Verlauf des Zuges einfach „alles“. Sie bestimmt, wie weit wir uns bewegen können, wie viel Sprit unser Schiff verbraucht, die Zugreihenfolge und die Stärke der Aktion, die wir ausführen können. Somit muss diese Wahl wohl überlegt sein. Den Umgang mit dieser Aktionsauswahl kenn ich persönlich aus keinem anderen Spiel, was sich dadurch erfrischend und einmalig anfühlte. Die Optik und das Material machten trotz des Prototypencharakters einen sehr schönen und wertigen Eindruck.
Das Spiel läuft noch bis zum 06. April auf Kickstarter und hat sein Finanzierungsziel bereits erreicht. Wer noch einsteigen möchte, hat die Wahl zwischen dem Basegame in der Standard-Version und einer Deluxe-Version, welche upgegradete Materialien, wie z.B.: die Acryl-Standees beinhaltet. Preislich bewegen diese sich bei 34 € für die Standardversion und 51 € für die Deluxe-Version. Bedenkt noch die Gebühren für Versand und VAT.
Abschließend kann man sagen, dass mich persönlich das Spiel sehr begeistert hat und ich extrem Spaß in der Proberunde hatte. Ich freu mich jetzt schon, wenn das Spiel nächstes Jahr ausgeliefert wird.
Quellen:
Interview mit Designer
Tags: Crowdfunding, Kickstarter, Action-Selection, Area Movement, Spiel25




