CMON meldet bis zu 8 Millionen US$ Verlust für erstes Halbjahr 2025
Am 21. August gab CMON, bekannt durch Reihen wie Zombicide, Blood Rage und Cthulhu: Death May Die, eine Gewinnwarnung an die Hongkonger Börse heraus und erklärte, dass das Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen Eigenkapitalverlust zwischen sechs und acht Millionen US-Dollar verzeichnen wird.
Damit setzt sich die schwierige wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens fort, das bereits 2024 ein Minus von rund drei Millionen US-Dollar verzeichnete (wir berichteten).
Die Probleme hängen laut Unternehmensangaben mit steigenden Lebenshaltungskosten in wichtigen Absatzmärkten, US-Zöllen auf Brettspiele sowie internen Schwierigkeiten zusammen. Die ausbleibenden Einnahmen als permanente Geldquelle durch weitere Crowdfunding Kampagnen wurden nicht genannt.
So war der Jahresbericht 2024 verspätet veröffentlicht worden, weshalb die Aktien im April 2025 zeitweise an der Börse in Hongkong eingefroren wurden. Zudem kam es zu Entlassungen und einem Stopp künftiger Entwicklungsprojekte.
Auch ein geplanter Verkauf von Lizenzen im Wert von rund zwölf Millionen US-Dollar scheiterte, wodurch sich die finanzielle Lage weiter verschlechterte. Bereits im Frühjahr 2025 hatte CMON mehrere Markenrechte – darunter Zombicide – an andere Verlage veräußert (wir berichteten).
Trotz der Verluste arbeitet das Unternehmen derzeit noch an zehn laufenden Crowdfunding-Kampagnen und acht weiteren Spielen, die sich im Vorverkauf befinden. Die endgültigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2025 sollen Ende August veröffentlicht werden.
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