„Druids of Edora“ – Stefan Felds neuer Dice Placer bei Alea im Ersteindruck
Das große, neue Kennerspiel bei Alea heißt „Druids of Edora“ und ist ein neuer Titel von Stefan Feld. Es richtet sich an 2 bis 4 Personen und soll 60 bis 90 Minuten dauern. Wir konnten es auf der SPIEL Essen 2025 anspielen. Das hier ist der erste Eindruck.
Der in Grün gehaltene Dice Placer hat viel kleines Material mit vielen Komponenten aus Rewood, das eine Mischung aus recyceltem Kunststoff und Holz ist.

Der modulare Spielplan ist in viele kleine Lichtungen unterteilt. Um von Ort zu Ort zu ziehen, wird begrenzter Proviant benötigt. Dieser wird schnell knapp, denn um die eigenen Würfel auf den Lichtungen zu platzieren, muss Proviant in Höhe der Würfelaugen ausgegeben werden. Wer einen Würfel mit einer geringeren Zahl an einem Ort platziert, an dem schon der Würfel eines Mitspielers liegt, gibt diesem Siegpunkte. Würfel müssen also taktisch klug auf dem Plan verteilt werden, um den anderen nichts zu schenken.

Zudem gibt es eine Vielzahl an Effekten, die durch das Einsetzen von Würfeln ausgelöst werden können. Blumen können geerntet, Menhire platziert und Plättchen mit zu lösenden Aufgaben können eingesammelt werden. Die Dolmen an den Spielfeldrändern können miteinander verbunden werden, um noch mehr Siegpunkte zu generieren.
Es ist ein sehr verzahnter und belohnender Mechanismus, auch wenn die Hauptressource Proviant schnell knapp wird.

Erster Eindruck
Auch wenn es nach viel wirkt, ist das Spiel sehr eingängig. Die Materialfülle erschlägt erst einmal, aber schnell öffnen sich mögliche Pfade, denen man folgen kann. Ich kann nicht jede Leiste bis zum Ende hochklettern und muss gut entscheiden, wo ich langlaufe, welchen Würfel ich mir in meinen Vorrat hole und wo ich diese geschickt platzieren kann.

Durch die anderen Würfel auf den Lichtungen entsteht eine schöne Interaktion, auch wenn es die klassische Euro-Grübelaufgabe darstellt.
Es wirkt sehr abwechslungsreich, weil sich der Spielplan immer wieder neu zusammenpuzzlen lässt.

Leider fallen viele Komponenten und auch relevante Ikonographie auf dem Spielplan eher klein aus. Das macht das Ganze sehr fummelig, vor allem, weil es auch sehr viele Einzelteile sind.
Wer mittelkomplexe Euro Games mag, wird hier sicher seine Freude haben.

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