Neues Expertenspiel ist bereit zum Abheben – Traumwertung auf BGG
Mit Galactic Cruise ist diesen Herbst ein richtiger Expertenkracher erschienen. Das Spiel begeistert weltweit die Brettspielcommunity schon jetzt. 8,4 ist dort derzeit der Schnitt, bei mehr als 4.700 Stimmen.
Das bietet Galactic Cruise
Galactic Cruise (2025) ist für 1–4 Personen ausgelegt, bietet laut Verlag eine Spieldauer von etwa 90–150 Minuten und richtet sich an Personen ab 14 Jahren. Das Weltraum-Kreuzfahrtspiel stammt von T.K. King, Dennis Northcott und Koltin Thompson, die Illustrationen stammen von Ian O’Toole. Im Original erscheint der Titel bei Kinson Key Games, die deutschsprachige Ausgabe übernimmt PD-Verlag. Hier ist es derzeit beim Verlag verfügbar.

So funktioniert das Spiel
Im Zentrum steht ein fiktives Unternehmen, das als erstes luxuriöse Langzeitreisen ins All anbietet. Die Spielenden übernehmen jeweils eine Aufsichtsperson („Supervisor“), die Raumschiffe entwirft, Gäste an Bord holt und das Firmennetzwerk ausbaut. Im Hintergrund läuft ein Wettlauf um den Chefsessel: Nach drei Geschäftsjahren soll eine neue Geschäftsführung bestimmt werden, und wer bis dahin die meisten Siegpunkte gesammelt hat, übernimmt die Rolle des CEO.

Die Partie verläuft über ein verzweigtes Unternehmensnetzwerk auf dem Spielplan. In ihrem Zug entscheiden sich die Personen am Tisch jeweils für eine von drei Grundoptionen: Eine Figur als Arbeiter einsetzen und zwei Aktionen an einem Ort ausführen, ein fertiggestelltes Schiff starten und einen eigenen Arbeiter als Pilot in den Weltraum schicken oder alle verbliebenen Arbeiter vom Plan zurückrufen, um frische Mittel zu erhalten. Über diese Züge werden Baupläne erworben, Schiffe aus Modulen zusammengesetzt, neue Gäste angeworben oder sogenannte Entwicklungen gebaut, die Orte dauerhaft miteinander verbinden und zusätzliche Aktionsmöglichkeiten eröffnen.

Ein weiterer Aspekt ist der Markt für Ressourcen wie Treibstoff oder Luxusgüter, der sich durch die Aktionen aller Beteiligten stetig verschiebt. Wer zur richtigen Zeit einkauft oder verkauft, verschafft der eigenen Abteilung wirtschaftliche Vorteile. Parallel dazu werden gemeinsame Unternehmensziele verfolgt; wer diese erfüllt, platziert Fortschrittswürfel auf einer Firmenschiene. Auch gestartete Schiffe steigern diesen Fortschritt. Erreicht die Leiste ein bestimmtes Feld, endet die Partie und die erreichten Siegpunkte entscheiden über den zukünftigen Kurs des Unternehmens.

„Galactic Cruise“ verbindet damit einen thematisch aufgeladenen Weltraumrahmen mit klassischem Worker-Placement, einem wandelbaren Aktionsnetzwerk und einem gemeinsamen, aber kompetitiv genutzten Fortschrittssystem, in dem Raumfahrt, Gästebetreuung und Unternehmensentwicklung eng miteinander verknüpft sind.
Quelle

