Test | Flamecraft – Deluxe Edition - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel

Heiße Pastellfarben
Bereits auf den ersten Blick sollte klar sein, dass „Flamecraft“ kein sonderlich komplexes Spiel ist. Durch die immer variierende Auslage möglicher Geschäfte, bleibt es aber immer spannend. Letztlich gilt es die Läden gemeinsam zu verbessern und den effektivsten Punktegenerator zu erkennen. Um hier den Durchblick zu behalten, braucht es den klaren Blick echter Händlerinnen und Händler.

Gleichzeitig wirkt „Flamecraft“ trotz des geschäftigen Treibens beruhigend wie ein Urlaub auf die Augen. Die niedlichen Darstellungen der Drachen, die schillernden Pastellfarben, die liebevoll gewählten Wortspiele und auch die Anspielungen auf diverse Filme, Spiele und real existierende Geschäfte, entführen in eine verträumte Parallelwelt. Wenn ein kleiner Eisendrache im ‚Horndrach‘ eine Schaufel anbietet und in ‚Grisus Glimmbiss‘ ein Fleischdrache die Fleischspieße wendet, beginnt der charmante Zauber von „Flamecraft“ zu wirken.

Die deutlich teurere Deluxe-Version des Spiels bietet Miniaturen, Holzrohstoffe und dicke Metallmünzen. Wer auf diese Spielereien verzichten kann und sich mit Pappmarkern begnügen kann, bekommt ein ebenso schönes Spiel im leicht gehobenen Familienniveau. Der Aufbau ist einfach und geht schnell von statten. Die Varianz der enthaltenen Läden, ihrer Fähigkeiten und natürlich auch der Zeitpunkt wann sie ins Spiel kommen, beeinflussen Strategien deutlich und bieten so einen hohen Wiederspielwert. So ist „Flamecraft“ zwar durchweg niedlich, besitzt aber dennoch scharfe Zähne und einen langen heißen Atem.

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Bilder zum Spiel
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