Die Idee hinter „Wirre Worte“ ist witzig und fühlt sich in den ersten Spielpartien einzigartig an. Seine eigenen grauen Zellen mit der Suche nach einem Wort zu beauftragen, das auf „atemberaubende Behälter“ passt, ist erst einmal eine Herausforderung für sich. Was aber der witzige Reiz des Spieles ist, ist gleichzeitig auch eine der größten Schwierigkeiten. So sind bestimmte Worte in den Regeln verboten, die zu explizite Hinweise auf die gesuchte Kombination geben. Die Regeln verschachteln dieses Verbot aber so kompliziert, dass es für uns nicht ganz klar war, wie dieses Verbot eigentlich anzuwenden ist. Zwar sind zusammengesetzte Worte erlaubt, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Ein paar bessere Beispiele in der Anleitung oder ein Videobeispiel würden hier sicherlich Abhilfe schaffen, um aufkommende Fragen aufzuklären.

Grundsätzlich funktioniert „Wirre Worte“ und bietet Kartenspielfans interessante Spielrunden. Spielgruppen, die nicht viel mit dieser Art von Spiel anfangen können, werden durch „Wirre Worte" wahrscheinlich nicht vom Gegenteil überzeugt. Das Spiel ist zwar witzig und bietet mit seinen vielen unterschiedlichen Karten für reichlich Abwechslung, die absolute Innovation im Kartenspielbereich bleibt hier aber aus.
Familien und Gelegenheitsspielgruppen können sich „Wirre Worte“ definitiv einmal näher anschauen, während alle andere sich wahrscheinlich zunächst einen Spieldurchlauf ansehen oder ein Probespiel spielen sollten.

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