
„Cloud Race“ ist schnell aufgebaut und sehr schnell erklärt. Da der Memory-Aspekt die eigentliche Hauptmechanik darstellt, ist allen Kindern der grundsätzliche Ablauf sofort klar.
Die aufgedruckten Zahlen der Bilder wurden von allen Kindern der Testpartien direkt als Bewegungspunkte identifiziert. Schnell werden UFO, Flugzeug und Helikopter als Zielpaare ausgemacht. Einzig der Umgang mit den grauen Regenwolken war stets ein neuer Aspekt. Dies macht jedoch auch gerade den Reiz des Spiels aus.

Gefundene Bildpaare werden nicht etwa an sich genommen, sondern verbleiben an Ort und Stelle. Da ein Plättchen aber durch eine Regenwolke blockiert werden muss, sind alle Teilnehmer ständig zum konzentrierten Mitdenken gezwungen. Denn niemals kann das selbe Pärchen zweimal hintereinander genutzt werden.
Spätestens nach einer Runde spielten auch vierjährige Kinder völlig selbständig mit. Somit kann das Spiel aus meiner Sicht schon für diese Altersgruppe interessant sein. Gerade auch für Kinder mit einer Vorliebe für Memory-Spiele, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten, ist Cloud Race gut geeignet.
Das Spielmaterial und die Illustrationen sprechen die Kinder sofort an und erhöhen den Spielreiz deutlich. Die Holzfiguren und Regenwolken sind angenehm groß für die Kinderhände der Zielgruppe.

Für ältere und spielerfahrene Kinder ab sechs oder sieben Jahren wird „Cloud Race“ vermutlich schnell zu einfach werden. Bis dahin ist es ein richtig schönes und interessantes Memory-Spiel, welches durch kleine Zusatzregeln neue Spielerfahrungen für die Kinder ermöglicht.
Wer Kinder zwischen vier und sechs Jahren hat, die gerne Memory spielen, sollte sich dieses Spiel einmal genauer ansehen.

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