
„Tipperary“ ist ein eher ruhiges Spiel ohne Konfliktsituationen und passt so wunderbar in das gewählte Irland-Setting. Es wird eher solitär gespielt, lediglich beim Drehen des Rondells, gibt es etwas Interaktion, je nachdem welche Auswahl den anderen hingedreht wird und beim Wettstreit, wer die größte Schafherde besitzt. Im Wesentlichen geht es aber darum, die eigene Auslage zu optimieren. Die Anleitung ist gut strukturiert und so sind alle schnell mit den Regeln vertraut, egal ob Spielanfänger oder Vielspieler. Die Spielzüge gehen schnell von statten, da es nur zwei Aktionen pro Zug gibt und diese Aktionen von allen zeitgleich ausgeführt werden.

Das Optimieren der eigenen Auslage kann knifflig sein, aber selten gibt es ausweglose Situation. Meistens findet sich letztendlich doch ein recht passendes Plätzchen für das gewählte Plättchen. Der Wettstreit um die größte Schafherde möchte wohl überlegt sein. Es gilt zu entscheiden, ob es sich lohnt, an dem Wettstreit teilzunehmen oder sich lieber auf andere Ziele zu konzentrieren, wie beispielsweise eine große Fläche zu bekommen oder andere begehrte Plättchen zu sammeln.

„Tipperary“ verbindet bekannte Elemente zu einem mechanisch gut funktionierenden Spiel, welches sich durch den einfachen Einstieg, die zeitgleichen Spielzüge und sein ruhiges unaufgeregten Setting gut für eine Runde im Familien- oder Freundeskreis eignet.

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