„Grease Monkey Garage“ ist ein hoch interaktives Spiel, bei dem man die anderen am Tisch ständig verflucht, weil sie den Lehrling in die völlig falsche Ecke schicken, die benötigten Ersatzteile horten oder einem das begehrte Fahrzeug vor der Nase wegschnappen. Die sehr thematischen und witzigen Ereigniskarten treffen dabei alle Teams gleichsam und bringen ein nettes Glückselement ins Spiel, welches zusammen mit der wechselnden Fahrzeugauswahl jede Partie einzigartig gestaltet. Aber auch durch die zusätzlichen Spielvarianten, welche am Ende der Anleitung vorgeschlagen werden, ist längerer Spielspaß garantiert.

Die Anleitung selbst fällt mit sechs bebilderten Seiten erfreulich kurz aus und ist sehr verständlich geschrieben. Somit bietet das Familienspiel eine sehr niedrige Einstiegshürde und ist auch für erfahrene Jungspieler schon gut mitzuspielen. Durch die recht kurzen Züge ist das Spiel in jeder Spieleranzahl durchaus zu empfehlen und bietet durch die hohe Interaktion auch nahezu keine Downtime.
Ein Aspekt, der das Spiel jedoch nachteilig beeinflussen kann, ist das gegenseitige Wegnehmen von Ersatzteilen. Zum einen ergibt sich dadurch eine negative Spielerinteraktion, mit der man zurechtkommen muss und zum anderen kann es dazu kommen, dass niemand mehr ein Fahrzeug reparieren kann. In einem solchen Fall hilft es nur, auf das Wegnehmen zu verzichten, bis eine Fahrzeugreparatur beendet werden konnte und die Ersatzteile so dem Lager wieder zugeführt wurden.

Insgesamt ist „Grease Monkey Garage“ ein angenehm einfaches Spiel, welches ich aufgrund der kurzen Spielzeit in geeigneten Runden gerne zum Einstieg oder als Absacker auf den Tisch bringe.

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