„Snack Rabbits“ ist nicht das klassische Push-Your-Luck-Spiel. Ich habe etwas mit mir gehadert, ob es überhaupt die richtige Bezeichnung ist. Doch im Grunde ist es dieser Mechanismus, nur über mehrere Züge gestreckt.
Die Entscheidungen in diesem Spiel sind denkbar einfach. Wage ich es diese Runde oder nicht. Da ist nicht viel taktische Raffinesse nötig. Es ist eher ein spaßiges „mal gucken, was passiert“.

Das Spiel hat keine Catch-Up-Mechanik. Sollte eine Person mal richtig Glück haben, wird das für einige schnell uneinholbar. Wenn Bauer Benno aufgedeckt wurde, geht es auch nur noch reihum darum, wer jetzt das richtige würfelt. Das hatte mich an die letzten Runden in „Machi Koro“ erinnert. Da werden gefühlt nur noch vollkommen zufällig die letzten Karten verteilt.
Auf der anderen Seite hat dies wahrscheinlich viel zusätzliches Regelwerk erspart und hat daraus ein Spiel gemacht, das sehr leicht zugänglich ist.

Gut gefallen hat mir, dass weiße Würfel geklaut werden, wenn der Vorrat einmal leer sein sollte. Das zwingt Leute dazu, ihre Würfel auszugeben, um sie nicht an andere zu verlieren.
Empfehlen kann ich es allen, die einen netten Zeitvertreib bei Kaffee und Kuchen suchen und nicht so sehr auf große Grübeleien stehen.

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