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Test | Empire´s End

Test | Empire´s End

In der Stille seines Thronsaals, umgeben von verblassender Pracht an glorreiche Tage, sitzt der Herrscher und starrt in die flackernden Flammen des Kamins. Sein Reich, einst ein strahlendes Beispiel für Macht und Wohlstand, zerfällt langsam unter der Last ständiger Krisen. In seinem Herzen tobt ein Sturm der Verzweiflung. Mit einem tiefen Seufzen neigt er sein Haupt und versucht, einen Weg aus der Dunkelheit zu finden, bevor sein Erbe endgültig in Trümmern liegt. Wie wir dieses dunkle Schicksal abwenden können, schauen wir uns jetzt genauer an.

 info

Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf die Bewertung hat dies keinen Einfluss!

 

So funktioniert das Spiel

In "Empire's End" versuchen wir, den Untergang unserer Zivilisation zu verhindern. Wir bieten Ressourcen, um Katastrophen zu verhindern oder nehmen die Zerstörung in Kauf, um Rohstoffe zu erhalten.

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele der 11 Orte, wie Hof, Dorf, Straße, Stadt und Armee zu retten. Denn jedes unzerstörte Plättchen bringt am Spielende Siegpunkte.

In der Spielschachtel befinden sich ein beidseitig bedruckter Spielplan, vier Sätze mit je 11 Ortsplättchen, 88 Krisen- bzw. Innovationskarten, 11 Feldzugskarten, 4 Sichtschirme, über 20 Holzmarker und 120 Ressourcenplättchen.

 

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Wir beginnen "Empire's End" mit einem Satz von 11 Ortsplättchen, die unser Imperium darstellen. Diese Plättchen legt jede Person am Tisch vor sich aus. Die Reihenfolge ist beliebig, muss aber für alle gleich sein.

"Empire´s End" wird über mehrere Runden gespielt. Je nach Anzahl der Mitspielenden wird die Vorder- oder Rückseite des Spielbretts benutzt. Alle spielen eine Runde gemeinsam, bis die nächste Runde beginnt. Es gibt vier verschiedene Runden: Krise, Industrie, Wirtschaft und Militär.

Bei einer Krise wird eine Krisenkarte aufgedeckt, die sich auf einen der 11 Orte bezieht. Um die Krise an diesem Ort zu verhindern, müssen wir eine Ressource bieten. Zahlen wir, ist der nächste Spieler am Zug und kann ebenfalls entscheiden, ob er eine Ressource bietet oder die Krise annimmt. Wird keine Ressource bezahlt, wird der entsprechende Ort zerstört und umgedreht. Alle gebotenen Ressourcen gehen an den Geschädigten und die Krisenkarte wird als Innovationskarte an einen intakten Ort angelegt und gibt einen Bonus.

 

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Zerstörte Orte können in der Industriephase wieder aufgebaut werden. Die dafür zu zahlenden Ressourcen variieren je nach Wert des Ortes. Die Werte der Orte liegen zwischen 3 und 32 Punkten.

Steht der Rundenmarker auf einem Wirtschaftsfeld, erhalten wir für Produktionsstätten Rohstoffe. Ressourcen im Spiel sind Nahrung, Waffen, Werkzeuge und Münzen. Wobei Münzen als Jokerressource eingesetzt werden können. Unsere Rohstoffe lagern wir immer hinter unserem Sichtschirm.

Im Konflikt wird die militärische Stärke aller Reiche verglichen. Die gezogene Feldzugskarte zeigt an, wer Rohstoffe und Siegpunkte erhält bzw. bezahlen muss. Außerdem müssen alle außer dem militärisch Stärksten die Position zweier Orte in ihrem Reich tauschen.

Erreicht der Rundenzähler das letzte Feld, spielen alle noch die laufende Runde zu Ende, danach endet das Spiel und es kommt zur Endwertung. Wie so oft gewinnt die Person am Tisch mit den meisten Punkten. Punkte gibt es für alle Endspielfähigkeiten und für unversehrte Orte.


Das Familienspiel "Empire's End" erinnert an Clairs Spiel "Space Base" kombiniert mit "Geschenk ... ist noch zu teuer!" (Spiel des Jahres - Empfehlungsliste 2005). Die Mechanismen beider Spiele werden hier geschickt kombiniert und machen "Empire's End" zu einem tollen Spiel.

Das Regelwerk ist klar und übersichtlich gegliedert. Es gibt eine Vielzahl von Symbolen, die in den Regeln eindeutig erklärt werden. Die Regeln werden durch zahlreiche Beispiele erläutert. Historische Zitate lockern die Gestaltung auf und führen in das Thema ein.

 

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Das gesamte Artwork ist wirklich toll. Die Ressourcen- und Ortsplättchen sind von guter Qualität. Die Ortsplättchen haben auf der Rückseite eine Lackschicht über den Flammen, wodurch sie leicht funkeln. Die Feldzugs- und Krisenkarten sind leicht zu mischen und von normaler Qualität. Alle Komponenten sind sehr gut lesbar, auch wenn man beim ersten Spiel vielleicht die Symbole nachschlagen muss.

Besonders hervorheben möchte ich das tolle Inlay. Für jeden Mitspielenden gibt es ein eigenes Inlay mit seinem Spielmaterial. Auch das restliche Spielmaterial lässt sich perfekt im Schachtelinlay verstauen - alles hat seinen festen Platz. Die Spielschachtel ist somit auf das Nötigste reduziert. 

In der Krisenphase ist es ein ständiges Abwägen zwischen "zahle ich Ressourcen" oder "opfere ich das Plättchen und nehme die angebotenen Rohstoffe". Dass die gegnerischen Ressourcen nicht sichtbar sind, macht diese Phase umso spannender. Doch früher oder später wird es dich erwischen. Denn irgendwann haben die anderen reichlich Rohstoffe. Die Frage ist also, wann du eine Krise zulässt.

 

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Später im Spiel werden die Reiche aller durch bestimmte Spieleffekte in eine andere Reihenfolge gebracht. So kann der Ort mit der Nummer fünf für den einen ein Bauernhof sein, für den anderen aber sein wertvolles Dorf und damit 25 Punkte wert. Also heißt es fleißig Rohstoffe anbieten, in der Hoffnung, dass sich der Besitzer des Hofes erbarmt. Ich habe "Empire's End" zu zweit und zu dritt gespielt. Zu dritt hat es mir besser gefallen. Das Bieten mit Ressourcen ist einfach spannender.

Die Innovationen, die mit einer Krise einhergehen, können sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von nutzlos bis wertvoll für das Spielende. Sie richtig einzuschätzen ist ein wichtiger Teil des Spiels. So kann es durchaus sein, dass wir eine Krise nehmen wollen und dabei noch so viele Ressourcen wie möglich absahnen.

Gut gefallen hat mir auch die Mechanik, dass alle die gleiche Ausgangssituation haben, sich diese aber im Laufe des Spiels unterschiedlich entwickelt.

Drei der vier Rundentypen in "Empire's End" werden gleichzeitig gespielt. Die einzige Runde, in der dies nicht der Fall ist, ist logischerweise die Bietphase. Aber auch hier sind alle am Tisch beteiligt und dank des simultanen Spielens kommt es kaum zu Wartezeiten. 

Wer die Möglichkeit hat, "Empire's End" zu spielen, sollte dem Spiel eine Chance geben. Es ist ein Zivilisationsspiel nur andersrum, bei dem wir ständig Schadensbegrenzung betreiben. Es bekommt einen Stammplatz in meinem Regal und wird sicher noch oft zum Warm-up oder als Absacker auf den Tisch kommen.

 

Wertung zum spiel

 

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Tags: 2-4 Spieler, Handmanagement, Familienspiel, Auktion/Bieten

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