Kinderspieltest | Kam-Kam
In Madagaskar tummeln sich viele unterschiedliche Tiere. Kannst du immer drei davon in eine Reihe bringen?

Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf die Bewertung hat dies keinen Einfluss!
Durchsichtige Hex-Kärtchen stapeln und Tier-Marker sammeln
In „Kam-Kam“ geht es darum, die durchsichtigen Hex-Kärtchen mit unterschiedlichen Tieren clever zu stapeln. Wer es dabei schafft, drei gleiche Tiere in einer Reihe zu platzieren, bekommt den entsprechenden Tiermarker. Chamäleons dienen dabei als Joker.

Wer zuerst alle fünf unterschiedlichen Tiermarker sammeln konnte, gewinnt sofort das Spiel. Sollten davor keine Karten mehr zum Auslegen vorhanden sein, siegt das Kind mit den meisten Tier-Markern.

Dabei gibt es zwei leicht verschiedene Spielmodi. Im Grundspiel bekommen alle Kinder einen Stapel Hex-Kärtchen und spielen diesen von oben nach unten herunter. Bei der enthaltenen Variante verfügen alle über zwei eigene Kärtchen, aus denen im eigenen Zug gewählt werden darf. Anschließend wird immer von einem gemeinsamen Nachziehstapel aufgefüllt.
„Kam-Kam“ hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Einerseits bietet das Spiel durch einen extrem einfachen Einstieg eine schnelle Spielmöglichkeit. Die durchsichtigen Plättchen mit den unterschiedlich angeordneten Tiersymbolen trainieren durch das ständige Rotieren und Überdecken auf gute Weise das räumliche Vorstellungsvermögen.
Andererseits bleibt dies im Spielverlauf auch die einzige Aktionsmöglichkeit. Dies bewirkt ein schnelles Gefühl des Wiederholens, welches sich dann doch zügig auf den Wiederspielreiz auswirkt.

Hinzu kommt, dass die Kinder vor allem in der Grundversion dem eigenen Kartenglück völlig ausgeliefert sind. Schnell festigt sich der Eindruck eines sich irgendwie selbst spielenden Spiels. Durch die Rotation kann ich meist entweder ein Set erzielen oder aber dem nächsten Kind genau dies zunichtemachen. Wirklich planen lässt sich kein einziger Zug.
In der enthaltenen Variante haben die Kinder zwei Kärtchen zur Auswahl. Dies eröffnet wenigstens ein kleines Maß an Entscheidungsfreiheit. Von Zugplanung oder vorausschauendem Handeln kann hier jedoch ebenfalls nicht die Rede sein. Denn jede weitere Karte der mitspielenden Kinder verändert das Bild auf nicht vorhersehbare Weise und das Ablegen einer Hex-Karte ist stets verpflichtend.

Abschließend bietet „Kam-Kam“ für mich einen guten Ansatz und auch kurzfristigen Spielspaß. Für eine echte Empfehlung reicht es mir jedoch persönlich nicht.

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Tags: 2-6 Spieler, Set sammeln, Legespiel



