Test | Die Tavernen im Tiefen Thal - Zweite Meinung Sven

Die „Tavernen im Tiefenthal“ ist ein Spiel von 'Wolfgang Warsch' und ich muss gestehen, dass ich anfangs, von seinen Spielen sehr angetan war, die Begeisterung allerdings oft nicht lange anhielt. In meinen Augen ist das Topspiel von ihm immer noch „Ganz schön Clever“ und deren Reihe, wobei mir die Leichtigkeit des ersten am besten gefällt.
Sowohl „Fuji“, als auch „Quacksalber“ haben mich in den ersten Partien ebenfalls begeistern können, sind dann aber schnell abgerutscht. Mit dieser Befürchtung bin ich in die Tavernen eingetreten.
Auch hier hat mich die erste Partie abgeholt und begeistern können. Ich konnte mir auch sehr gut vorstellen, dass die Begeisterung für das Spiel dieses Mal anhalten könnte, denn die „Tavernen im Tiefenthal“ ist ein Deckbau-, Draft- und Aufbauspiel in einem und alle drei Mechanismen gefallen mir sehr gut.
Um es kurz zu machen: der Spielspaß hat nicht nur angehalten, meine Tochter und ich sind begeisterte Spieler dieses Spiels. Sie meinte sogar, dass es ihr neues Lieblingsspiel sei und ich kann das absolut nachvollziehen, denn auch ich mag es mit jeder Partie mehr.
Wir haben bereits alle Module des Grundspiels und der Erweiterung gespielt und finden sie alle toll. Aus dem Grundspiel bleibt kein einziges davon künftig ungenutzt, es sei denn, wir spielen mit Neulingen, die das Spiel noch nicht kennen.
Dafür ist die schrittweise Einführung der vielen Regeln perfekt geeignet. Das Spiel lädt erstmal mit einfachen Mechanismen zum Mitspielen ein und kann dann Stück für Stück komplexer gemacht werden, bis sich das vollständige Spiel zeigt und alle Regeln klar sind. Und dann bietet die Erweiterung noch für viele, viele weitere Partien sehr viel thematischen Spielspaß.
Ich mag das Grundspiel alleine, aber auch die Erweiterung sehr gerne.
Bilder zum Spiel




