NEKO HARBOUR ist ein recht geradliniger Engine-Builder, der sehr mechanisch daherkommt und nur eingeschränkte Interaktion und begrenzten Wiederspielwert aufweist. Der Mechanismus mit den Vorbereitungsreihen ist solide und lässt durchaus unterschiedliche Strategien zu. Doch viel zu schnell sind diese ausprobiert und NEKO HARBOUR verliert seine Reize.

Die Präsentation des Spiels verwirrt mich. Das Cover mutet humorvoll an, Witz und Leichtigkeit fehlen dem Rest des Spiels aber. Das Thema wirkt aufgesetzt, die gesamte grafische Gestaltung holt mich persönlich überhaupt nicht ab. Vermutlich soll die ausgeblichene Farbpalette thematisch wirken, lässt das Spiel aber lediglich altbacken aussehen.
Insgesamt bin ich von NEKO HARBOUR enttäuscht. Nicht falsch verstehen: Rein mechanisch ist es solide. Allerdings reicht mir „solide“ in dem heute doch stark umkämpften Markt mit unzähligen Neuerscheinungen pro Jahr einfach nicht aus. Mir fehlen ganz klar hier Neuerungen oder ein fesselndes Thema. NEKO HARBOUR hat sicherlich eine kleine Fan-Gemeinde, sonst wäre dieses Kickstarter-Projekt sicherlich nicht finanziert worden. In meiner Sammlung wird es allerdings nicht bleiben.

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