„Kingsbridge“ ist ein schnell zu erlernendes Familienspiel, das auf bekannten Spielmechanismen von Spielen wie SkipBo (durchgängige Zahlenreihen von 1-13 legen) und Rummikub (Zahlenreihen von 1-13 legen und Reihen teilen um besser anlegen zu können) basiert. Von daher ist das Spiel, auch wenn es ab 10 Jahre angegeben wird, da man die Charakter-Karten lesen können sollte, ein Familienspiel mit einfachen Regeln.

Die Charakter-Karten bringen Abwechslung in das Spiel und können auch bei der ersten Partie direkt dazu genommen werden, da die Spiele-Mechanismen nicht kompliziert sind.
Die Spielanleitung ist sehr gut verständlich und ermöglicht es, das Spiel sofort zu spielen. Die Funktionen der Charakter-Karten sind einzeln in der Anleitung erklärt. Der Solo-Modus und der Kooperative-Modus die bei diesem Spiel möglich sind, bieten weitere Spielvarianten mit nur wenig geänderten Regeln.
Dadurch, dass das Spiel ein reines Kartenspiel in kleiner Verpackung ist, ist es handlich und kann gut mitgenommen werden, um auch unterwegs gespielt zu werden.
Thematisch wird auf den Charakter-Karten zwar die Geschichte der Stadt Kingsbridge aus dem gleichnamigen Buch erzählt, doch im Spielverlauf ist dies nicht relevant. Das Thema wirkt hier übergestülpt – das Spiel „Kingsbridge“ ist ein Mix aus bekannten Familienspielen, das einen thematischen Anstrich bekommen hat.

Für Familien und Fans der entsprechenden Bücher von Ken Follett hat dieses Spiel sicher seinen Reiz, ansonsten kann es sich meiner Ansicht nach nicht sonderlich hervorheben.

{module Discord-Hinweis Tests}
Bilder vom Spiel
{module Aktuelle Texte für Content}




