
Flüche und Schadenfreude
Es gibt immer wieder kleine kurzweilige Spiele, denen es gelingt in einer kleinen Schachtel und in wenig Spielzeit jede Menge Spaß unterzubringen. „Coup“ ist ein solches Spiel. Schon zu dritt spielbar, glänzt es jedoch am meisten in Runden ab vier Personen. Die Regeln wirken recht simpel, denn letztlich geht es nur um geschicktes Bluffen und Wahrscheinlichkeiten. Doch selbst mit vielen Personen sind die Wahrscheinlichkeiten nicht immer verlässlich. Unmögliches Glück tritt gerne auf und sorgt für Flüche auf der einen und diebische Schadenfreude auf der anderen Seite. Da die Runden immer kurz sind, muss selbst beim Ausscheiden nicht lange bis zum Ende der Partie gewartet werden.

Durch die kurze Spielzeit und das einfache Spielprinzip kann „Coup“ als kleiner Pausensnack brillieren. Einen ganzen Spielabend kann es aber nicht füllen. Dazu geschieht einfach zu wenig. Entweder wird Geld gesammelt oder für Aktionen verwandt. Der wahre Kern des Spiels ist das Bluffen und das Wagnis des Anzweifelns, wodurch ordentlich Spannung entsteht. Wer sich am futuristischen und etwas abgedrehten Design nicht stört, sollte eine Runde riskieren.

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