
„Explorers“ ist ein Familienspiel, das mit einer Spieldauer von ca. 20 Minuten sich sehr gut für eine Partie für zwischendurch eignet. Die Regeln sind schnell erklärt und stellen daher keine große Einstiegshürden dar. Das Spielmaterial ist grundsolide und lässt sich ohne Probleme wieder und wieder beschreiben. Einzig die Feldgröße für die Ergebnisse ist ein wenig klein geraten, entweder hätten die Stifte feiner sein müssen oder die Felder ein wenig größer, aber das ist wirklich nur ein kleines Manko.
Spielerisch wird das Rad hier nicht neu erfunden, aber „Explorers“ punktet mit einer thematisch ansprechenden Umsetzung. Ein bisschen wird tatsächlich das Gefühl eines Entdeckers vermittelt - „wenn ich noch diesen Fluss überquere, kann ich mit dem bereits gefunden Schlüssel, zuerst den noch unerforschten Tempel entdecken“.

Da alle die gleichen Grundvoraussetzungen haben, spielt Glück nur eine kleine Rolle. Letztendlich entscheidet meist die richtige Kombination an Punkte-bringenden Elementen über den Sieg. Wer vorausschauend plant und darauf achtet, stets bei allen Geländetypen sinnvoll agieren zu können, ist auf einem guten Weg.
Uns hat „Explorers“ gut gefallen. Sicher, die Spiele laufen recht ähnlich ab und auch Interaktion ist größtenteils Fehlanzeige. Dennoch vermag „Explorers“ sowohl Viel-, als auch Wenigspielern durch eine gut funktionierende Mischung aus interessantem Thema und Atmosphäre, einem schnellen Einstieg, und ausreichend fordernder Spieltiefe auf Familienspiel-Niveau gut zu unterhalten.

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