
„Last Aurora“ ist eine Mischung aus Eurogame, Worker-Placement, Rennspiel, Engine-Builder und ein wenig Amitrash. Das Regelwerk ist übersichtlich und gut strukturiert aufgebaut. Zahlreiche Beispiele helfen die Regeln schnell zu verstehen.

Das Spielmaterial ist schön gestaltet. Es gibt Würfel, die als Ressourcen zählen und Meeples für die Überlebenden. Die Ikonografie ist eindeutig, funktional und hat einen für das Spiel passenden Duktus. Die verwendete Schriftart ist gut lesbar. Einmal aufgebaut, nimmt „Last Aurora“ ziemlich viel Platz auf dem Tisch ein, allerdings ohne dabei unübersichtlich zu werden.
„Last Aurora“ hat einen hohen Wiederspielwert, denn es kommt mit einer großen Vielfalt an Karten daher und das Spielbrett hat eine alternative Landschaft auf der Rückseite. Obwohl ich Spaß hatte, hätte ich mir allerdings mehr Story zu der Welt gewünscht in der wir spielen, um besser einzutauchen. Ein paar mehr Informationen über die verschiedenen Crews, die Raider und die Gegend, durch die wir reisen. Warum ist diese Welt postapokalyptisch? Warum befinden wir uns in der gefrorenen Einöde? Wohin fährt die Aurora eigentlich genau?

„Last Aurora“ hat in Spielgruppen von zwei bis vier Personen gut funktioniert. Und es gilt: Je mehr mitspielen, desto besser wird es. Die spannendsten Partien hatten wir zu viert. Das Spiel ist eher für erfahrende Spielerinnen und Spieler ausgelegt. Es ist nicht allzu schwer, aber die vielen Regeln machen es für Neulinge eher ungeeignet.
Für Fans von Mad Max ist „Last Aurora“ sicherlich ein Must-have. Alle anderen können definitiv einen Blick riskieren, wenn ihnen das Thema zusagt.

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