Staying Alive

Ode an die Bratpfanne - Überlebenstipps in der Zombieapokalypse

Der Kosmos Verlag hat zur Presseschau geladen und Brettspiel-News war vor Ort (#kosmospt25). Uns wurde ein Kommunikationsspiel mit Zeitdruck, Zombies und ziemlich zurückhaltender Kommunikation versprochen und dann mit “Staying Alive” präsentiert. Der Titel erinnert zwar an den Disco-Song der Bee Gees, aber das Setting regt keineswegs zum Tanzen an.

Wir haben Hunger, haben Durst - die Zombies sind uns auf den Fersen und wir müssen gemeinsam versuchen, ihnen zu entkommen. Im kooperativen Survival-Spiel von Kalle Krenzer stellen sich drei bis fünf Überlebende den Gefahren. Durch das Beimischen von Modulen nimmt die Schwierigkeit immer weiter zu. Danach gilt es auch, mit Kälte, Verletzungen, unsortierten Stadtplänen, einem Zombie-Nilpferd und weiteren Herausforderungen fertig zu werden.

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Wie begegnet man der Gefahr?

In den Spielrunden vor Ort hieß die Antwort darauf: Am besten mit der Bratpfanne, welche sich quasi als Wunderwaffe gegen ungepanzerte Gegner erwiesen hat. Neben dieser einfachen Nahkampfwaffe gab es im Grundspiel eine Pistole, ein Gewehr und eine Schrotflinte. Alle benötigen eigene Munition und bringen unterschiedliche Wirksamkeit mit sich.

Aber erstmal noch einen Schritt zurück. In Staying Alive ist es unser Ziel, dass alle entkommen. Um das zu erreichen, muss der Nachziehstapel durchgespielt und von jedem eine Flucht-Aktion ausgeführt werden. Neben den Karten ist Ausdauer die einzige Ressource. Jeder Spieler beginnt mit sechs Herz-Chips. Sie gehen verloren, wenn gewisse Aktionen ausgeführt werden. Neben der Pfanne ist auch das Umdrehen der Sanduhr eine der Aktionen mit Ausdauer-Kosten. 

Die Sanduhr darf nur vom “Wachposten” gedreht werden - weitere Rollen bringen Sonderaktionen oder passive Fähigkeiten mit.

Einige Karten belasten die Spielenden, dies wird durch ein oder mehrere grüne Dreiecke mit Ausrufezeichen symbolisiert. Wer am Ende des eigenen Zuges fünf oder mehr davon hält, verliert Ausdauer.

  Staying Alive 4 

Neben den Gegnern und Gegenständen gibt es auch noch Probleme. Diese können im Gegensatz zu den anderen Kartentypen nicht weitergegeben werden. Man kann sie allerdings behandeln und damit abwerfen - eine warme Decke hilft zum Beispiel gegen Kälte.

 

Was kann ich tun?

Pro Zug hat man zwei Aktionen: Man kann Rollen oder Gegenstände benutzen, weitergeben oder letztere im Rucksack verstauen. Wichtig ist hierbei, die Voraussetzungen zu erfüllen und darauf zu achten, welche davon eventuell gleich beide Aktionen verbrauchen. Außerdem hat man die Gelegenheit zu sprechen - und zwar über alles! Karten, Bedürfnisse, Strategien oder auch das Wetter. Leider läuft die Zeit dabei unerbittlich weiter und niemand darf antworten

Sobald der Stapel aufgebraucht ist, erscheint die letzte Karte und damit die zweite Phase.

Dadurch ändert sich das Zugende: Statt zu überprüfen, ob man überlastet ist und eventuell eine Ausdauer verliert, hat man die Wahl zu bleiben oder zu fliehen. Bleibt man, so verliert man einen Ausdauer-Marker und darf weiterspielen. Flieht man, bezahlt man Ausdauer entsprechend seiner verbleibenden grünen Dreiecke auf der Hand und scheidet aus. Es hat sich in unseren Runden als sehr hilfreich erwiesen, die belastendsten Gegenstände vorher in den Rucksack zu legen, da sie dort nicht mehr gezählt werden. 

Sollten alle geflohen sein, ohne dass die Zeit abgelaufen ist oder mehr Ausdauer als vorhanden bezahlt werden muss, zählt das Spiel als gewonnen.

  Staying Alive 2

 

“Staying Alive” erscheint Ende Oktober 2025 und wird auf der “SPIEL” verfügbar sein.

 

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Quellen:

Staying Alive auf BoardgameGeek

Unser Artikel zum Kosmos Presseevent 2025

Tags: Kooperativ, 3-5 Spieler, 20 Minuten, Zombies, Survival, Kommunikation, 12 Jahre, Spiel25

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