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Test | Robot Quest Arena

Test | Robot Quest Arena

Willkommen in der Arena der Zukunft, wo Bastelreichtum und moderne Technologie aufeinandertreffen! Hier kämpfen Roboter in einem epischen Wettstreit um die Vorherrschaft. Mit blitzschnellen Reflexen, unglaublicher Stärke und raffinierten Strategien treten sie gegeneinander an, um den ultimativen Champion zu finden. Die präzise Programmierung eines genialen Ingenieurs schauen wir uns jetzt genauer an.

 info roboquest

Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf die Bewertung hat dies keinen Einfluss!

 

So funktioniert das Spiel

In "Robot Quest Arena" steuern wir einen Kampfroboter. Vorbild war hier sicherlich die britische Spielshow "Robot Wars", in der verschiedene selbstgebaute Roboter in einer Arena gegeneinander antreten. Und genauso stehen wir nun mit unserem Roboter in der Arena. Unser Ziel ist es, die gegnerischen Roboter zu besiegen.

Zu Beginn des Spiels wird das Spielfeld mit der Arena aufgebaut und der Markt mit Karten gefüllt. Jeder von uns erhält einen der insgesamt vier Roboter, das passende Spielertableau und 10 Startkarten. Die Lebensleiste wird mit Würfeln in Höhe der maximalen Lebenspunkte, meist fünf, gefüllt. Ein Würfel ist blau, die anderen rot.

 

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Es wird reihum gespielt und wenn wir am Zug sind, spielen wir Handkarten aus. Mögliche Aktionen sind Bewegen, Angreifen und Kaufen. Diese Aktionen werden mit Energie bezahlt. Für eine Energie dürfen wir uns auf ein benachbartes Feld bewegen. Eine Bewegung über Hindernisse oder andere Roboter ist nicht möglich. Geben wir zwei Bewegungspunkte aus, können wir einen Gegner vor uns wegschieben und seinen Platz einnehmen. Kann ein Gegner nicht bewegt werden, weil er vor einem Hindernis oder einem anderen Roboter steht, erleidet er und der andere Roboter Schaden.

Eine weitere Möglichkeit, Schaden zu verursachen, sind Angriffe. Die Angriffskarten sind rot und geben den Schaden und die Reichweite an. Bei einem Nahkampfangriff kann jeder orthogonal angrenzende Roboter angegriffen werden.

Bei einem Fernkampfangriff kann jeder Roboter innerhalb der Waffenreichweite angegriffen werden. Im Gegensatz zum Nahkampf ist dies auch diagonal möglich. Ziele außerhalb der Sichtweite können nicht angegriffen werden. Angriffe können nicht durch Fähigkeiten oder Rüstung geblockt werden. Der Schaden, der auf deiner Karte steht, ist der Schaden, den dein Gegner erleidet.

 

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Jedes Mal, wenn wir einem Roboter Schaden zufügen, nehmen wir für jeden zugefügten Schaden einen Gesundheitswürfel vom gegnerischen Tableau. Wenn wir den Gegner mit unserem Angriff K.O. schlagen, nehmen wir den blauen Würfel, der zwei Punkte wert ist.

Ein besiegter Roboter kehrt zu Beginn seines Zuges auf einem der vier Startfelder ins Spiel zurück. Das bedeutet, dass wir außer dem Verlust der vorherigen Position und der Abgabe von Punkten an den Gegner keine Nachteile haben, wenn wir sterben. Die Lebenspunkteleiste der zurückkehrenden Roboter wird mit roten und einem blauen Würfel aufgefüllt. Ist der Vorrat an blauen Würfeln aufgebraucht, wenn wir einen Roboter wiederbeleben wollen, endet das Spiel sofort. Die Anzahl der blauen Würfel im Vorrat variiert nach der Personenzahl am Tisch.

 

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Die Karten, die wir im Laufe des Spiels kaufen, sind stärker als die Startkarten und können zusätzlich spezielle Effekte haben. Effekte sind zum Beispiel Siegpunkte erhalten, Karten abwerfen, Karten nachziehen und Karten kaufen. Gekaufte Karten werden auf den Ablagestapel gelegt und kommen so später ins Spiel.

Das Spiel endet sofort, wenn kein blauer Würfel mehr gezogen werden kann. Dann wird ermittelt, wer die meisten Punkte erzielt hat. Blaue Würfel zählen zwei Punkte, rote Würfel zählen einen Punkt. Die Person mit den meisten Punkten gewinnt "Robot Quest Arena". Bei Gleichstand entscheiden die Lebenspunkte.

 


Das Familienspiel "Robot Quest Arena" kam bei uns eigentlich als Warm-up auf den Tisch. Der Deckbuilder hat uns aber so in den Bann gezogen, dass wir direkt mehrere Partien hintereinander gespielt haben. Im Spiel zu viert gabs dann auch ordentlich auf die Mütze. Ich würde auch sagen, dass vier Personen die beste Konstellation ist, um "Robot Quest Arena" zu spielen. Es passiert einfach viel mehr auf dem Spielfeld als im Duell zu zweit.

Wir haben schnell gemerkt, dass das Deckbuilding etwas schwächelt. Es dauert zu lange, die wirklich teuren Karten zu kaufen und einzusetzen. Dem könnte mit mehr blauen Würfeln im Vorrat entgegengewirkt werden, um die Spielzeit zu verlängern. Auch mehr Entsorgungsfelder für die Karten wären eine Möglichkeit. Wir haben uns aber dafür entschieden, eine +1 Batteriekarte aus der Starthand gegen eine +3 Batteriekarte zu tauschen. Schon nahm "Robot Quest Arena" noch mehr Fahrt auf.

 

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Um das Spiel für Kenner interessanter zu machen, wäre ein Draftsystem für die Starthand sicherlich spannend. Auf jeden Fall steckt noch viel Potential in "Robot Quest Arena", wie die diversen Erweiterungen für das Spiel schon jetzt zeigen.

Jeder Roboter hat nicht nur einen eigenen Gesundheitswert, sondern auch eine spezielle Fähigkeit. Dies kann eine passive Fähigkeit sein, wie z.B. dass man schwerer zu schubsen ist oder eine aktivierbare Fähigkeit, mit der ein Angriff ausgeführt werden kann. Weitere Variation kommt durch die verschiedenen Spezialplättchen und den modularen Aufbau der Arena ins Spiel. Teamplay, also zwei gegen zwei, ist möglich und mit Erweiterungen sind auch Spiele mit bis zu acht Personen kein Problem. Einen offiziellen Solomodus gibt es noch nicht, aber auf BBG wurden bereits inoffizielle Varianten vorgestellt.

Die Regeln sind wirklich einfach und mit vielen Bildern anschaulich erklärt, so dass der Einstieg leicht fällt und "Roboter Quest Arena" schnell und flüssig gespielt werden kann. Allerdings werfen einige Karten Fragen auf und eine kurze Erklärung dieser Karten in der Anleitung wäre super gewesen. Was mir noch fehlt, ist eine Spielerhilfe mit einer Übersicht über alle Auswirkungen der Feldplättchen - auch hier wird man bei BGG fündig.

 

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Das Spiel kostet in der Retailversion ca. 70 Euro, die aber sehr gut angelegt sind, denn "Robot Quest Arena" enthält tolle bunte Roboterminis und auch das restliche Material vom Spielbrett bis zu den Karten ist von sehr guter Qualität. Lediglich die Spielertableaus hätte ich mir in doppellagig gewünscht, damit die Würfel für die Lebensanzeige nicht verrutschen. Das Spielmaterial lässt sich sehr gut im Kunststoffeinsatz verstauen und bietet viel Platz für zahlreiche Erweiterungen.

Das Artwork passt zum Thema und erinnert ein wenig an Pokemon-Trainer mit Robotern statt Monstern. Die Symbolsprache ist klar und leicht verständlich. Ich habe nichts zu kritisieren.

Die angegebene Spielzeit von 30 bis 60 Minuten ist je nach Spielerzahl gut zu schaffen und kann bei Bedarf durch den Vorrat an blauen Würfeln, wie in der Anleitung beschrieben, variiert werden. Ich empfehle, das Spiel mindestens zu dritt zu spielen. Mit mehr Spielern macht es einfach mehr Spaß. Die Spielzüge gehen sehr schnell von der Hand. Der eigene Zug will gut überlegt sein, aber vorausplanen ist fast unmöglich. So verfällt auch niemand in die gefürchtete Analyse-Paralyse, was zu einer sehr übersichtlichen Downtime führt.

 

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Die Interaktion zwischen den Beteiligten könnte kaum größer sein. Wir sind ständig im Kampf mit mindestens einem Gegner. Selbst wenn wir besiegt sind, geht es weiter, sobald wir wieder an der Reihe sind.

"Robot Quest Arena" kann ich wirklich empfehlen. Ein schöner, schlanker Arena-Battler mit Deckbuilding-Mechanismus und viel Potential für noch mehr Spielspaß. Das Spiel bekommt einen Stammplatz im Regal und ich werde mir noch den einen oder anderen Roboter zulegen.

 

wertung roboquest 


meine meinung überschrift jan

„Robot Quest Arena“ ist nicht das erste Arena-Kampfspiel, das ich gespielt habe. „Super Fantasy Brawl“ und „Arena: For the Gods“ sind mir sofort in den Kopf geschossen. Ich fand beide super, aber keins der beiden ist so gradlinig, einsteigerfreundlich und charmant wie dieser niedliche Roboterkampf.

Bei diesem Spiel muss die außergewöhnliche Materialqualität wohl als erstes hervorgehoben werden. Der Spielplan ist riesig und die Roboter erinnern schon eher an ein Spielzeug, als an eine Spielfigur. Ich war an die Figuren von „Krosmaster Quest“ erinnert. Das tut dem Geschehen auf dem Plan richtig gut.

 

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Wer Deckbauspiele bereits kennt ist durch die Anleitung schnell durch und ich habe es auch mit wenig spielerfahrenen Personen gespielt. Die Effekte auf den Karten sind leicht zu verstehen und es ist sehr intuitiv. Alle Möglichkeiten lassen sich grob in Laufen, Kaufen und Angreifen einsortieren.

Entscheidungen sind schnell getroffen und das Spiel entwickelt eine rasante Dynamik. Oft habe ich meinen Plan schon im Kopf, beginne meinen Zug, lege fünf Karten auf den Tisch und handle alles in fünf Sekunden ab. Drei Schritte nach vorne, Nietpistole, Nietpistole, Nietpistole!

 

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Die Interaktion ist großartig. Ich kann auf die anderen Roboter schießen, ihnen eins mit dem Hammer drüberziehen oder sie in die Schrottpresse schubsen. Schaden ist gleich Siegpunkte und es lohnt sich nicht sich zu verstecken und aufzurüsten. Oft war das eine Anfängerstrategie. Bloß nicht in den Kampf und erst einmal ordentliche Waffen kaufen, aber am Ende kam dann die Einsicht, dass das genau das falsche Vorgehen ist. Das Spiel forciert den Kampf.

Die Teamvariante macht auch richtig Laune. Lediglich zu zweit versagt das Spiel eher. Es gibt Sonderregeln, dass jede Partei zwei Roboter kontrolliert, aber ich würde behaupten das Spiel ist für drei oder vier Personen konzipiert.

Wer auf Arenen, Schlachtfelder und Kampfstrategie abfährt, ist hier genau richtig. Es ist der untere Kennerbereich und kann auch locker von Personen gespielt werden, die Familienspiele wie „Colt Express“, „King of Tokyo“ und „Jamaica“ schätzen. Ich hatte viel Spaß und werde das Spiel auf jeden Fall noch öfter auf den Tisch bringen. Eine klare Empfehlung.

 

Wertung zweite Meinung

 

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Tags: Deckbauspiel, Familienspiel, 2-4 Personen

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