Test | Yokohama - Fazit, Wertung + Bilder
Bei der vorliegenden Version von "Yokohama" handelt es sich um eine Neuauflage des Spiels aus dem Jahr 2016. Spielerisch sind die beiden Versionen weitgehend identisch. Das Original befindet sich schon länger in unserem Besitz und wir spielen es immer wieder gerne.
Die neue Version bietet nun Double-Layer-Boards, ein Inlay, Meeple für die Assistenten statt Holzwürfelchen sowie neue Illustrationen. Weggefallen ist das Tableau zum Zählen der Siegpunkte, was nun auf den einzelnen Player-Boards direkt erfolgt.

Spielerisch gab es nicht wirklich Veränderungsbedarf, da das ursprüngliche Spiel bereits mit einem spannenden Spielmechanismus durchaus zu überzeugen wusste. Zugängliche Regeln, kurze Züge und dadurch geringe Wartezeiten, sowie ein spannendes Rennen um die Bonusplättchen und die besten Plätze im Zollamt und der Kirche ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Uns gefällt, dass stets alle Informationen allen zur Verfügung stehen und somit das spielerische Geschick im Vordergrund steht. Der Spielmechanismus wirkt elegant und es gibt verschiedene Strategien, die zum Erfolg führen können. Das Spielende kann überraschend ausgelöst werden, daher ist gutes Timing und das Beobachten, wie die anderen agieren, wichtig in „Yokohama“.

Glück spielt eine untergeordnete Rolle, vielmehr ist eine vorausschauende Planung erforderlich, wo die Assistenten hingesetzt werden, und abzuschätzen, welche Plätze die anderen wohl einnehmen werden.
Von unserer Seite gibt es eine klare Empfehlung für „Yokohama“ für beide Versionen. Die Änderungen zum ursprünglichen Spiel sind aus unserer Sicht nicht ausreichend, um sich das Spiel erneut zu kaufen. Wer sich aber das Spiel neu zulegen möchte, kann durchaus zu der neuen Version greifen oder lässt sich davon leiten, welcher Zeichenstil besser gefällt.

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Bilder des Spielmaterials





