Test | Nanolith
Wir schreiben das Jahr 2025: Das außerirdische Volk der Sulu erreicht unser Sonnensystem und befreit mit ihrem Nanolithen das Volk von Armut, Krankheiten und Krieg. Dies markiert den Beginn der Zeit Eden und der Verbreitung neuartiger Nanomaschinen. Die friedliche Koexistenz endet, als die Menschen auf der Suche nach dem Urcode des Nanolithen, die Zulu angreifen. Der inzwischen lebensfeindliche Planet wird von der Organisation Babel kontrolliert, doch in den Schatten wird der Widerstand wiedergeboren

Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf die Bewertung hat dies keinen Einfluss!
Stresslevel mal ganz wörtlich genommen
Nanolith ist ein rundenbasiertes Rollenspiel in einer dystopischen Cyberpunk-Welt, bei dem sich die Figuren entwickeln, Missionen bestehen und den Verlauf der umfangreichen Geschichte über ihre Entscheidungen beeinflussen.

Die Handlung von „Nanolith“ wird dabei über mehrere Spielelemente erzählt:
Im Szenarienheft werden neue Orte entdeckt und Kämpfe ausgefochten, während das Kampagnenbuch das Geschehen über Texte und Bilder begleitet. In vielen Situationen können sich die Spielenden entscheiden, wie sie auf eine Situation reagieren wollen: Soll die Gruppe den wütenden Mob auflösen oder erstmal abwarten? Im Stile von „Choose your own adventure“-Büchern wird je nach Entscheidung eine andere Seite aufgeschlagen, wodurch sich die Handlung und Charakterbeziehungen unterschiedlich entwickeln.
Um einen Handlungsabschnitt zu starten, wird das Spielfeld entsprechend der Beschreibung aufgebaut und die Begleitgeschichte vorgelesen. Unabhängig von der Spielendenanzahl spielen immer alle vier Hauptfiguren mit, die verschiedene Rollenspielklassen verkörpern: Samurai Ashitaka (Tank) beschützt die Gruppe und zieht Angriffe auf sich, Fernkämpfer Vaa-lith (DPS) bildet die offensive Speerspitze. Als Unterstützerin kann Ada eigene Würfel weitergeben und heilen, während die Hackerin Cora Systeme knackt und ihren Roboterbegleiter Sidekick kämpfen lässt.

Zu Beginn der Runde werden für jede Figur fünf Würfel geworfen. Diese können zum Laufen, Kämpfen und Aktivieren von szenarioabhängigen Sonderfeldern genutzt werden. Die eingesetzten Würfel einer Figur werden in ihr Charaktertableau eingesetzt und können die Stressleiste hochtreiben. Erreicht diese das Maximum, nimmt der Charakter Schaden und schaltet einmalig eine individuelle, mächtige Sonderfähigkeit frei. Der Stresswert wird danach wieder auf null gesenkt und der Maximalwert der Stressleiste reduziert, sodass der Charakter mit zunehmendem Kampfverlauf immer schneller an seine persönliche Belastungsgrenze stößt.
Aktiviert ein Charakter über Aktionswürfel ihre Waffe oder einen Skill, leitet sie einen Kampf gegen einen oder mehrere Gegner ein. Nach der Ermittlung des Angriffswerts werden entsprechend viele W8-Würfel geworfen und jeder Würfelwert, der mindestens dem Verteidigungswert des Gegners entspricht, erzielt einen Treffer. Reguläre Feinde laufen und attackieren nach generellen Mustern, für Bossgegner wird die Anzahl und Art der Angriffe über ein individuelles Bosskartendeck bestimmt.
Tags: Kooperativ, Kampagne, Legacy


