Test | Meeresrauschen – Kartenwirbel unter Wasser - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel
Ich war skeptisch, aber habe am ersten Tag gleich drei Partien gespielt und alle haben gelockt, es gleich nochmal zu probieren.
Es fängt ganz unschuldig an und wirkt erst einmal unspektakulär. Bis die erste Monsterwelle gespielt wird und das ganze Geschehen so einen Take-that-Charakter bekommt. Das Netz kann auch schon echt fies sein und eine Schere ist nicht immer parat. Solche Gemeinheiten können einen mal gut ein paar Züge zurückwerfen.

Da wird hier und da auch mal ein Blick auf die Auslage der nächsten Person geworfen, damit die nützlichen Karten in den drei Ablagestapeln verbuddelt werden können. Es ist kein stupides Karten-Aneinanderreihen, sondern fordert doch schon einige Entscheidungen.
Es ist eine schöne Mischung aus Belohnung, weil die eigene Reihe immer weiter aufgebaut wird, und Frust, weil es einem die anderen schwer machen. Hier gibt es echte Spannung. Es kann furchtbar schief gehen oder eine Aktionskarte dreht doch nochmal das Blatt.

Es kam leider auch zu Situationen, da war ein Netz so blockierend, dass es einfach nicht voranging und es kam und kam keine Schere. Drei Runden hintereinander einfach Pech haben und nichts tun fühlt sich nicht so toll an. Doch die Spieldauer ist zu kurz, um sich darüber aufzuregen.
Leider verliert es zu zweit auch an Dynamik. Wenn ich meine gemeinen Aktionskarten nur mechanisch auf eine Person abspiele, fehlt das Gefühl der Schadenfreude.
Empfehlen kann ich es allen, die das Thema anspricht, oder die auf der Suche nach einem leichten Kartenspiel sind, das nicht einfach aus bunten Zahlenkarten besteht.

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Tags: Familienspiel, Set sammeln, 2-5 Personen




