Fehler

Passed variable is not an array or object

Test | Cook Islands

Test | Cook Islands

Schließt euch Captain Cooks Expedition in den Südpazifik an und steuert sein Schiff durch wandelbare Gewässer. Zwischen Steinklippen, Stürmen und Seeräubern warten Schätze in Schiffswracks und unerforschte Inseln auf ihre Erschließung. Schnelligkeit ist das höchste Gebot – schließlich suchen auch andere Seeleute den Weg zur legendären Pirateninsel ...

 info

Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf die Bewertung hat dies keinen Einfluss!

 

 

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel

In „Cook Islands“ verkörpern die zwei bis vier Spielenden ab 8 Jahren Seeleute, die mittels Schiffen und Plättchen das Meer entdecken und Inseln besiedeln.

Das Spielfeld besteht aus 9 Spalten, die jeweils 8 freie Reihen für Plättchen bieten. Zum Spielstart verteilen die Spielenden zufällig einige Inseln über die verschiedenen Spalten und ziehen jeweils drei Plättchen. Die zwei Schiffe pro Person starten am oberen Land-Rand , das Piratenschiff auf der gegenüberliegenden Pirateninsel.

 

cook island test 03

 

Eine Zahl auf jedem Plättchen zeigt, in welcher Spalte es auf das erste freie Feld von oben platziert werden muss. Die abgebildeten Segel geben an, wieviele Aktionspunkte die aktive Person für ihren Zug zur Verfügung hat. Dabei lohnt es sich, den Fahrtwind der Vorgängerinnen und Vorgänger aufzunehmen – zeigt das gelegte Plättchen dieselbe Anzahl an Segeln wie das darüberliegende, gibt es einen zusätzlichen Aktionspunkt (bzw. so viele, wie ununterbrochene Übereinstimmungen vorliegen). Plättchen mit einem Fragezeichen statt einer Zahl gelten dabei als Joker für eine beliebige Spalte, ebenso wie Plättchen, deren Spalte bereits voll ist.

Mit den aus den Segeln gewonnenen Aktionspunkten lassen sich drei Aktionen durchführen:

  • Die eigenen Schiffe über bereits entdeckte Felder bewegen

  • Einen Schatz aus einem Wrack bergen

  • Eine Siedlung auf einer Insel errichten

Das Legen von Plättchen erweitert die Karte, bei sechs vollständig gefüllten Spalten endet das Spiel. Wer die meisten Siegpunkte durch Siedlungen und Schätze erringen konnte, gewinnt.

 

cook island test 06

 

So weit, so gut, doch wie läuft jetzt eigentlich ein Zug ab?

Entsprechend der Spaltenvorgabe platziere ich eines der drei Plättchen aus meiner Hand und erhalte die abgebildeten Aktionspunkte plus den Segelbonus. Der Sondereffekt des Plättchens wird direkt ausgelöst und lässt mich die Schiffe meiner Gegner zum Piratenschiff verschieben. Ich nutze zwei Aktionspunkte und navigiere mein erstes Schiff über ein Sturmfeld – ein zusätzlicher Aktionspunkt! - zu einem Wrack und berge dessen Schatz. Mit den verbleibenden Aktionspunkten segle ich mein zweites Schiff auf eine Insel, gebe den gerade gewonnenen Schatz für zwei weitere Aktionspunkte aus und errichte eine Siedlung auf dem günstigsten freien Feld. Abschließend ziehe ich ein Plättchen vom Nachziehstapel und freue mich, dass ich mein Schiff dank der neuen Siedlung im nächsten Zug neben die gerade aufgedeckte Insel teleportieren kann. Diese hat nämlich genau das Fruchtsymbol, das mir am Ende saftige Extrapunkte einbringen wird! Hoffentlich kommen meine Gegner mir dabei nicht zuvor ...


Johanna Meine Meinung

 

Auf den Spuren von Carcassonne?

Beim Material fallen insbesondere das Coverbild und das Spielbrett aus hochwertiger doppellagiger Pappe positiv auf. Das restliche Material und die Gestaltung sind einfach gehalten, sprechen aber an. Die Rückseite der Schachtel verspricht „ein neues Brettspiel-Highlight vom Erfolgsautor des Legespiel-Klassikers Carcassonne“. Große Fußstapfen wollen gefüllt werden, hier wurde sich sprichwörtlich weit ins Wasser gewagt.

Kann sich das Spiel mit Carcassonne messen? Die Antwort ist ein klares Jein, denn abgesehen vom Spielmechanismus „Plättchen legen, Dinge passieren“ hat „Cook Islands“ nicht viel Ähnlichkeit mit Carcassonne. Aber das ist auch gut so, denn schließlich soll es für sich selbst stehen – was ihm trotz Schwächen auch gelingt.

Je nach Anzahl der Spielenden schwankt „Cook Islands“ zwischen einem gemütlichen Gemeinschaftserlebnis und einem Optimierungsduell mit gegenseitigem Ärgerfaktor. Da bei vier Spielenden viele Plättchen gelegt und aufgedeckt werden, sind die Züge wenig vorausplanbar. Während ich noch schaue, wo ich den besten Aktionspunktebonus bekomme, hetzen meine Mitspielenden mir Piraten auf den Hals oder besiedeln den letzten freien Platz auf der Bananeninsel. Manchmal lassen sich zwar die Züge der Gegner erahnen, insgesamt wird aber einfach aus dem Gegebenen das Beste gemacht.

Zu zweit gestaltet sich das Spiel strategischer, bei allen Varianten gibt dennoch vorrangig das Glück den Ton an: Ziehe ich immer Plättchen für eine ungewollte Spalte oder bekomme keinen Aktionspunktebonus, kann ich daran wenig ändern. Abgesehen vom unterschiedlichen Aufbau der Karte variieren die Partien im Ablauf wenig, übergeordnete Strategien lassen sich nicht planen. Das gestaltet das Spielerlebnis allerdings auch entspannt, da sich die Spielenden nicht in Möglichkeiten verlieren oder über Fehler grämen.

Das Spiel ist schnell gelernt, lässt sich in zwei Minuten aufbauen und braucht je nach Personenzahl und Regelkenntnissen zwischen 35 Minuten bei zwei Personen und 75 Minuten bei vier Personen, sodass sich Niederlagen auch schnell wieder überwinden lassen. (Und zur Not wird´s halt auf´s notorische Pech geschoben.)

 

cook island test 00

 

Kurz und knapp: Eine Seefahrt mit Wellengang

Während ich mich bei der ersten Partie noch durch die Spaltenvorgabe der Plättchen begrenzt fühle, verstehe ich in Folgerunden die Stärke dieser Entscheidung: Keiner muss lange nachdenken. Die Züge sind je nach Personenzahl mehr oder weniger planbar, was zu unterschiedlich kompetitiven Spielerlebnissen führt. Der Glücksfaktor durch die Aktionspunkte und die Plättchen ist dabei gleichzeitig Fluch und Segen, Hochgefühle kommen und brechen mit den Wellen.

Insgesamt ist „Cook Islands“ ein schönes Familienspiel mit einer Balance aus Glück, Optimierung und kleinem Ärgerfaktor, das sich schnell zwischendurch spielen lässt. In Zukunft wird es also noch ein paar Mal heißen: Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön ...

 

wertung 

Welche Erfahrungen hast du mit diesem Spiel gemacht
oder hast du noch Fragen zu diesem oder anderen Spielen?


Dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei: https://discord.gg/DacwPAQJWs

 

 

Das Spiel bei Spiele-Offensive kaufen oder vorbestellen

 

Bilder zum Spiel

Das könnte Dich auch interessieren

........

Tags: Familienspiel, Wettrennen, Teile Platzieren

unser wertungssystem

unterstütze uns

Die hier verwendeten Links zu Shops (FantasyWelt.de, Spiele-Offensive.de oder Milan-Spiele.de) generieren Umsatz für BSN,
mit dem laufende Kosten finanziert werden.

Brettspiel-News.de ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramm, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde,
mittels dessen durch die Platzierung von Partner-Links zu Amazon.de Entgelte verdient werden können.