Test | Onirim - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel
Wir kennen inzwischen viele Spiele, die neben ihrer Möglichkeit, in verschieden starken Besetzungen gespielt zu werden, auch einen Solitärmodus anbieten. Herausstechend sind jedoch auch heute noch Spiele, die von Verlagen ins Programm genommen werden und ausschließlich für eine Person konzipiert sind.
„Onirim“, welches erstmals im Jahre 2010 erschienen ist und wir euch heute in der Neuauflage von 2014 vorstellen wollen, gehört hier sicher zu den Pionieren und gleichzeitig bekannteren Solo-Spielen.

"Onirim" beschäftigt mich bereits über 10 Jahre intensiv und fasziniert mich auch heute noch mit seinem spannenden Thema Traumreisen. Ich packe es immer wieder gern auf den Tisch. Manchmal spiele ich einfach nur so eine Partie des Grundspiels, um mein Glück mal wieder herauszufordern. Denn ja, der Faktor Glück wiegt in „Onirim“ durchaus schwer.
Gelegentlich dürstet es mich jedoch auch danach, das Spiel komplett neu zu erleben und ich nehme mir genau eine der vorhandenen Erweiterungen hinzu.
Jede Erweiterung verlangt mir stets eine komplett neue Herangehensweise ab und oft sind die eingeübten Strategien nicht mehr wirksam, sodass ich wieder experimentieren muss.
Dieser Aspekt, wie auch die Lernkurve, die mit jeder neuen Spielvariante einhergeht, haben in mir eine große Liebe zu „Onirim“ geweckt und ich werde es nicht müde, dieses Spiel in Gesprächen über Solitärspiele zu erwähnen.
Gleichwohl sollte die Zielgruppe Push-your-Luck Spiele mögen, denn ich kann noch so weise meine Schlüssel eingesetzt und noch so viele Alpträume abgewehrt haben: Wenn die Reihenfolge der Karten in der Endphase eines knappen Spiels gegen mich ist und ich all mein Pulver verschossen habe, werde ich ganz einfach verlieren, ohne dies weiter beeinflussen zu können.
Genau hier haken die Erweiterungen ein. Sie verkomplizieren das Spiel nicht, sie variieren es, besonders für diejenigen, die ihrem persönlichen Glück nicht als Endgegner gegenüberstehen wollen.

Hier kann ich euch besonders die Module „Pforte zum Oniversum“ und „Der kleine Inkubus“ empfehlen. Zwei tolle Erweiterungen für Einsteiger, die das Spiel außerdem noch etwas thematischer machen. Beide gefielen mir persönlich außerordentlich gut, obwohl es mir mit diesen beiden als geübter Spieler etwas zu einfach ist.
„Schöne Träume und dunkle Vorahnungen“ sowie „Die Türme“ waren bereits Teil der kleinen Steelbook Edition und ich habe sie am häufigsten gespielt.
Jede Erweiterung für sich verändert das Grundspiel nicht zu stark, aber doch genug, um euch vor weitere knifflige Entscheidungen zu stellen, die darüber hinaus auch den Faktor Glück etwas minimieren. Insgesamt ist „Onirim“ ein rundum gelungenes Solitär-Kartenspiel, das ich sowohl Gelegenheits- wie auch Vielspielern und -spielerinnen empfehlen kann. Einzig die Notwendigkeit das Deck ständig neu mischen zu müssen könnte euch auf Dauer stören. Davon jedoch einmal abgesehen: probiert es unbedingt einmal aus!
Welche Erfahrungen hast du mit diesem Spiel gemacht
oder hast du noch Fragen zu diesem oder anderen Spielen?
Dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei: https://discord.gg/DacwPAQJWs
Bilder zum Spiel
Das könnte Dich auch interessieren
........
Tags: Solospiel, Handmanagement, push your luck






