Test | Space Bureau - Nur eine Träne entfernt vom Hyperspace
Das “Space Bureau” ist mal wieder auf der Suche nach einem neuen Kapitän, um sein Handelsimperium mit Alienware in der Galaxie weiter auszubauen. Da wir schon länger vom Reisen im Hyperspace träumen und aktuell nichts Besseres zu tun haben als per Anhalter durch die Galaxis zu düsen, entschließen wir uns, den Job anzunehmen und uns mit einer Träne unserer DNA in die Dienste des “Space Bureau” zu stellen.

Das Spiel wurde gestellt, auf die Wertung hat dies keinen Einfluss.
Unser Job ist simpel. In einem Wettkampf mit bis zu 3 weiteren Mitstreitenden erkunden wir neue Planetensysteme, die als Keimzelle für neue Handelsstandorte des “Space Bureau” dienen. Um diese Standorte zu wahrlicher Blüte zu führen, rekrutieren wir fähige Handelsagenten und setzen diese auf lukrativen Planeten ab, damit sie vor Ort unsere heiße Alienware vertreiben. Wer damit am Ende des Spiels die meisten Credits verdient hat, erhält einen warmen Händedruck der Geschäftsführung und darf als Mitarbeiter des Monats mit seinem Gesicht die leuchtenden Werbetafeln des “Space Bureau” prägen.

Bevor wir jetzt schon in Träumen versinken, werfen wir zunächst einen Blick auf die Spielregeln als Kapitän. Ein Zug in “Space Bureau” wird in 3 Phasen abgewickelt:
- Handelsagenten platzieren
- Aktion ausführen
- Neuen Handelsagenten rekrutieren
Handelsagenten platzieren wir direkt auf unserem Raumschiff. Dazu steht uns ein persönlicher Vorrat von 3 Agenten und ein Raster aus 6x4 Feldern zur Verfügung, welches zugleich unseren Aktionsspielraum definiert. Beim Platzieren eines Agenten müssen wir sicherstellen, dass eine Kette von Verbindungen zwischen unserem Schiff und unserem Agenten besteht. Bereits platzierte Agenten aus Vorrunden können wir nutzen, um die Kette auszubauen und damit an die lukrativen Aktionsfelder in den letzten Ecken unseres Raumschiffes zu gelangen.

Im nächsten Schritt führen wir die auf dem gewählten Aktionsfeld abgebildeten Aktionen aus. Hier können wir mit unserem Raumschiff aufbrechen und Planeten oder Mega-Malls entdecken, vor Ort Alienware aufsammeln und Städte errichten. Zwischendurch müssen wir immer mal wieder unser Raumschiff auftanken und können die Pause dafür nutzen, auf der Karriereleiter im “Space Bureau” aufzusteigen und Mitarbeiter-Boni abzustauben.
Ein Hauptmechanismus für die Generierung von Credits bildet das Absetzen von Handelsagenten. Diese wollen auf farblich passenden Planeten landen und bringen umso mehr Credits, je mehr Alienware der gleichen Farbe sich an Bord des Raumschiffes befindet. Leider nimmt die Alienware auch Platz auf dem Schiff weg und mindert damit die Kapazität des Treibstofftanks. Interplanetares Reisen: Eine logistische Meisterleistung.

Am Ende unseres Zuges rekrutieren wir einen neuen Handelsagenten aus dem “Space Bureau” Hauptquartier, der sich nahtlos in unsere Truppe einfügt und für zukünftige Runden zur Verfügung steht. Die Reihe an Agenten, die sehnsüchtig auf ihren Einsatz vor dem Hauptquartier warten, füllen wir anschließend aus einem Beutel mit Handelsagenten wieder auf.
Sobald der Vorrat an Agenten aufgebraucht ist, wird das Spielende eingeleitet und Kassensturz gemacht. Neben den bereits gewonnenen Credits gibt es noch für jedes Set aus drei unterschiedlichen Alienwaren Credits, um die Galaxis vor einem Überangebot einer einzelnen Alienware zu bewahren.


